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Nachts brach Feuer aus |
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Sanftes Schweigen in der Nacht,
still ruht Mensch und Tier.
Kinderseelen schlafen sacht,
kein Ton dringt her zu mir.
Im Dunkel, an des Waldes Rand,
liegt Haus und Hof in Ruh.
Die Stille deckt als wohlig´ Band
mit Sanftmut alles zu.
Doch plötzlich, mit gar lautem Knall
zerbirst im Nachbarshaus
ein Herd! – Ein Riesen-Feuerball
schießt aus dem Dach hinaus.
Trümmer fliegen! Laute Schreie!
Flammenzungen, meterlang
lecken auf – in einer Reihe
Haus und Hof und Tann.
Der Wald, dem lang schon fehlt der Regen,
brennt wie Heu und Stroh.
Die Bäurin fleht um Gottes Segen,
doch´s Vieh ist bald schon tot.
Stunden später sieht der Morgen
Rauch und Asche überall.
Kein Geschrei mehr. – Große Sorgen!
Todesstille liegt im Tal.
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