Titel Christbaumkerzen
Entstehung Dezember 2001
Länge 3164 Wörter
Inhalt Eine Weihnachtsgeschichte:
Ein achtjähriger Junge soll am Vormittag des Heiligen Abends allein in ein kilometerweit entferntes Dorf gehen, um dort Kerzen zu kaufen
Hintergrund Um es gleich vorweg zu nehmen: Diese Geschichte ist frei erfunden. Nichts davon ist wirklich passiert. Lediglich die »Kulisse«, von der in der endgültigen Fassung nur noch wenig zu sehen ist, ist echt. (Ich habe die zu genauen Ortsbeschreibungen weggelassen, weil sie für die eigentliche Handlung nicht notwendig waren)
Ich wollte eine Geschichte schreiben, die so glaubwürdig sein sollte, dass sie jeder für echt halten sollte. - Aus den Leserreaktionen schließe ich, dass mir das auch gelungen ist.
Die Urfassung (mit allen ausschweifenden Beschreibungen) kann hier nachgelesen werden:
»Eine kleine Weihnachtsgeschichte« auf www.gasometer.cc
Eine spätere Fassung habe ich auf kurzgeschichten.de veröffentlicht:
»Christbaumkerzen« auf www.kurzgeschichten.de
Reaktionen
  • Mir bedeutet Weihnachten schon lange nichts mehr, aber bei deiner Geschichte konnte ich irgendwie meine Kindheit in den 70ern wiederfinden, als auch die kleinen Dinge noch eine große Bedeutung hatten, und man sich über diese kleinen Dinge freuen aber auch ängstigen konnte
  • Ich bin grad von einer Weihnachtsfeier heim gekommen und konnte mich in deine Kindheitserinnerung so richtig eingraben
  • Deine Geschichte erinnert mich ein bisschen an Peter Rosegger in seiner Waldheimat und hat in mir wirklich nostalgische Gefühle geweckt
  • Obwohl ich solchen Geschichten normalerweise keine Chance gebe, muss ich sagen die ist wirklich nett. Was mir besonders gefällt ist, das man sich mit dem Kleinen richtig identifizieren kann - naja ich zumindest.
  • Deine Fans verneigen sich vor Dir. Tolle Geschichte! Und es stimmt schon, hat mich auch ein wenig in meine Kindheit am Stadtrand von Krems zurückversetzt
  • Das klingt vielleicht etwas seltsam, aber oft ist es so, dass solche Geschichten einfach wie Nacherzählungen klingen, bei denen auf Stil, Sprache, etc. kein besonders großer Wert gelegt wurde. Und hier ist das glücklichweise nicht so.
  • Ich konnte mich ziemlich gut in den Jungen reinversetzen, die Beschreibung der langsam aufkochenden Panik, die stetig steigende Verzweiflung, etc. fand ich sehr passend. Und das obligatorische Weihnachts-Happyend hat ja auch nicht gefehlt.
  • Die Geschichte hat auf mich tatsächlich autobiographisch gewirkt, von daher ist sie wohl ziemlich gut gelungen.